Rezension: Die drei Fragezeichen ??? und der Super-Papagei

Buchcover: Die drei Fragezeichen und der SuperpapageiSieben Papageien verwahren den Schlüssel zu einem Schatz so golden leuchtend wie ein Stück vom Ende des Regenbogens. Nur wer sie zum reden bringt und ihr Rätsel lösen kann, wird am Ende den Schatz heben. Natürlich setzen die drei Detektive Justus, Bob und Peter all ihr Geschick, ihren Mut und vor allem ihre Kombinationsgabe daran, dass sie es sein werden. Jedoch haben sie die Rechnung ohne den Meisterdieb Hugenay gemacht und dieser ohne den Super-Papagei.

Worum geht es?

Kaum sind Justus und Peter an der Adresse angekommen die ihnen Alfred Hitchcock gab schon hören sie einen Hilferuf aus dem Inneren des Hauses. Was gerade noch eine harmlose Suche nach einem verschwundenen Papagei zu sein schien, entwickelt sich zu einem gefährlichen Abenteuer. Die Situation wird noch gefährlicher, als Justus und Peter kaum dass sie sich an das Haus anschleichen, entdeckt und mit vorgehaltener Waffe ins Haus gebracht werden.

Doch das Glück ist mit den beiden Jungen. Der Mann mit der Waffe scheint ihr Auftraggeber Malcolm Fentriss zu sein, der von Alfred Hitchcock über ihr Kommen vorab unterrichtet wurde und sie testen wollte. Sogar der Papagei ist mittlerweile wieder aufgetaucht und gab den Hilferuf ab, den die zwei Detektive draußen gehört hatten.

Enttäuscht lassen sich Justus und Peter von Morton zurückfahren, als Justus einen Geistesblitz hat. Dieser Mann war nicht Mr. Fentriss, denn das Haus verfügt über gar keinen Telefonanschluss, also muss der Mann gelogen haben, was den Anruf anging. So schnell wie nur möglich geht es zurück zum Haus, wo sie den Hochstapler gerade noch wegfahren sehen und im Haus den echten Mr. Fentriss befreien können.

Die plapernden Papageien

Mr. Fentriss erzählt ihnen von seinem Papagei Lucullus der ihm gestohlen wurde und der so vortrefflich lateinische Sätze sprechen konnte. Ein Mexikaner hatte ihm den Papagei verkauft und auch seine Nachbarin Miss Waggoner hat so einen gelehrten Papagei erstanden. Der Mann der ihn fesselte war ein Mr. Claudius, der sich als Polizist ausgab und mehr Informationen über den Papagei erhalten wollte, sich aber verriet und ihn fesselte.

Auf dem Weg zurück stößt der Rolls-Royce fast mit einem anderen Wagen zusammen, in dem, wie sich später zeigt Victor Hugenay der bekannte Kunstdieb, saß, der ebenfalls ein merkwürdiges Interesse an Lucullus und den Sätzen die er spricht hat. Schließlich besuchen sie noch Miss Waggoner und dort erfahren Justus und Peter, dass auch Schneewittchen, der Papagei von Miss Waggoner gestohlen wurde.

Die erste Telefonlawine

Zurück in der Zentrale beschließen sie zusammen mit Bob mit Hilfe der Telefonlawine den Wagen von Mr. Claudius ausfindig zu machen und tatsächlich haben sie nach einiger Zeit Glück. Carlos, der Neffe des mexikanischen Verkäufers kommt zum Schrottplatz, denn er kennt Mr. Claudius und auch die gestohlenen Papageien sowie noch 5 weitere. Sie alle wurden von einem Mann namens John Silver aufgezogen und unterrichtet, der bei Carlos und seinem Onkel Ramos lebte. Leider wurde Mr. Silver schwer krank und verstarb, aber nicht ohne ihm aufzutragen die Papageien gut zu pflegen bis jemand kommen würde um sie ihm abzukaufen. Lange Zeit hielt Ramos sich daran, doch die Zeit ging ins Land und er war gezwungen sie doch zu verkaufen, kurz bevor wie angekündigt ein Mann, Mr. Claudius, kam um sie zu kaufen.

Justus kombiniert sich zum Schatz

Justus erkennt, dass die Papageien der Schlüssel zu einem Schatz sind, den John Silver kurz vor seinem Tode versteckt hat und dass nicht nur Mr. Claudius, sondern auch Victor Hugenay hinter diesem her sind. Nur wer alle Papageien und ihre Sprüche kennt hat eine Chance das Rätsel zu lösen und den Schatz zu finden. Hier geht die Jagd dann endgültig los. Wer kann die Papageien zuerst finden? Wer kann ihre Sprüche zusammentragen? Und ist ein Papagei vielleicht gar nicht das was er zu sein schein? Sozusagen ein … Super-Papagei der die literarische Bildung aller Beteiligten testet?

Fazit

Die drei ??? und der Super-Papagei ist der wahrscheinlich bekannteste Fall der drei Detektive. Dies liegt wahrscheinlich nicht nur an der spannenden Handlung, sondern auch daran, dass diese Folge den Auftakt der höchst erfolgreichen Hörspielreihe bildete. Damit stellte der Super-Papagei sicherlich für viele den ersten Kontakt mit den drei Detektiven dar und blieb in bleibender Erinnerung. Die herausragende Stellung des Falls zeigt sich auch in der Tatsache, dass er zum 25. Geburtstag der Hörspielreihe in Hamburg live mit den Originalsprechern aufgeführt, in Theaterstücke umgesetzt und auch sonst noch auf vielfältige Art und Weise interpretiert wurde.

Liest man die Serie in der Reihenfolge der Originalveröffentlichung ist der Fall mit dem Super-Papagei auch der erste in dem es um ein kniffliges Rätsel geht, dass die drei Detektive lösen müssen und das den Leser komplett dazu einlädt selbst auf die Lösung zu kommen. Alle Hinweise zur Lösung des Rätsels sind vorhanden und doch ist man am Ende verblüfft wie Justus endgültig auf die einzig richtige Idee kommt.

Endgültiges Fazit

Nicht nur aufgrund seiner Bekanntheit als Hörspiel ist auch dieser Teil der Buchreihe lesenswert, sondern vor allem durch die spannende Jagd nach den einzelnen Papageien und den Methoden welche die drei Detektive sich ausdenken müssen um in den Besitz der einzelnen Rätselsprüche zu gelangen.

Buchinformationen

Autor Robert Arthur
Titel Die drei ??? und der Super-Papagei
Originaltitel The Mystery of the Stuttering Parrot
Seiten 179
Übersetzung durch Leonore Puschert
Datum der Erstveröffentlichung 1972
Verlag Franckh Kosmos Verlag
Genre Jugendbuch, Krimi, Detektivgeschichte
ISBN-13 978-3-440-12924-1
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Herkunft Bücherei

2 Gedanken zu “Rezension: Die drei Fragezeichen ??? und der Super-Papagei

  1. Pingback: Rezension: Die drei Fragezeichen ??? und der Doppelgänger | mind the book

  2. Diesen Band habe ich sowohl gelesen, als auch gehört. Das Hörspiel hat mir damals aber besser gefallen. Allein schon, wie der Sprecher die verschiedenen Vögel sprach hat mich fasziniert.
    Viele Grüße
    Yvonne

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