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19. Dezember 2018

Das schönste Bilderbuch von dem du wahrscheinlich noch nie gehört hast

Von In Bücher
1 Kommentar

Du kennst die Sesamstraße? Du kennst Ernie, Bert, Krümelmonster, Elmo und den guten alten Grobi? Ich bin mir sicher das tust du. Aber kennst du auch die vielen anderen Dinge die rund um die Sesamstraße erschienen sind? Damit meine ich nicht die merkwürdigen Kuscheltiere, wie die bekannten Kitzel-mich-Ernie, bzw. Elmo, sondern die Bücher. Um ganz genau zu sein ein ganz bestimmtes Buch: „Das Monster am Ende dieses Buches mit dem lieben, alten, struppigen Grobi“.

Zuerst aber etwas das ich sehr schade finde: Du wirst wahrscheinlich keine deutsche Version des Buchs finden. Höchstens mit etwas Glück in einem Antiquariat oder zu sehr hohen Preisen im Online-Handel von mehr als 30€. Jetzt aber das positive: Die englische Version bekommst du zu einem kleinen Preis von etwa 5€.

Nachdem das gesagt wurde kommen wir aber zum eigentlichen Buch. Worum geht es da? Das Buch ist wie du leicht sehen kannst ein Bilderbuch für Kinder im Alter von etwa 1-5 Jahren. Hauptperson ist Grobi (im englischen Grover) der uns beschützen will, denn: am Ende des Buches wartet ein Monster auf uns!

Und Grobi versucht wirklich alles: Er spannt Seile durch die wir nicht durchkommen können. Er nagelt die Seiten zusammen, damit ein weiterblättern unmöglich ist. Alles natürlich vergeblich, denn all seine Bemühungen sind lediglich Zeichnungen (hervorragend illustriert von Michael Smollin).

So wird Grobi aber von Seite zu Seite verzweifelter. Schließlich wissen wir: Monster sind schrecklich und grausam und man sollte ihnen auf keinen Fall begegnen. Doch Grobi wäre nicht Grobi, wenn ihm nicht von Seite zu Seite etwas neues einfallen würde, um uns zu schützen. Bis zum Ende … bis wir dem Monster am Ende des Buches dann doch gegenüber stehen.

Zum Buch

„Das Monster am Ende dieses Buches mit dem lieben, alten, struppigen Grobi“ erschien erstmals im Jahr 1971 und ist das mit Abstand meistverkaufte Buch aus der Sesamstraßen-Reihe. Es gilt als Klassiker der modernen Kinderbücher und findet sich immer wieder auf den vorderen Rängen von englischen Best-of-Listen.

Die Zeichnungen mögen etwas in die Jahre gekommen sein und wirken nicht so grell und aufdringlich wie die von modernen Bilderbüchern, aber dafür hat es seinen eigenen Charme und besticht in erster Linie durch Grobis Ideen wie er die Leser davon abhalten will umzublättern. Die Texte sind eher Sprechblasen, die allerdings lautmalerisch sowie phantasievoll illustriert wurden und keinen typischen Comic-Stil besitzen. Des weiteren spricht und schaut Grobi die Leser immer direkt an, was ein mitfühlen sehr vereinfacht. Man merkt ihm seine Nervösität an und selten war die Motivation der Hauptperson eines Buchs greifbarer.

Alles in allem finde ich, dass „Das Monster am Ende dieses Buches mit dem lieben, alten, struppigen Grobi“ ein wunderbares Bilderbuch zum Vorlesen ist. Am besten natürlich mit Grobis Stimme. Dank der wunderbaren Bilder ist es auch nicht schlimm, dass man im Zweifel auf die amerikanische Originalfassung zurückgreifen sollte, denn die Texte kann man beim Vorlesen quasi on the fly übersetzen. Oder aber es gleich dazu nutzen gemeinsam ein wenig Englisch zu üben.

Trivia

Es gibt eine Folge der Serie Supernatural mit demselben Titel

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Buchinformationen

AutorJon Stone mit Illustrationen von Michael Smollin
TitelThe Monster at the End of This Book: Starring Lovable, Furry Old Grover
Seiten24
Datum der Erstveröffentlichung1971
VerlagRandom House
GenreBilderbuch für Kinder
ISBN-13978-0375805615
LeseprobeLink zur Leseprobe
BuchhomepageLink zur Buchhomepage
VerlagshomepageLink zur Verlagshomepage
HerkunftSelbst gekauft
Holger

Geschrieben von Holger

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2018 in Bücher und verschlagwortet mit , , , .
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1 Kommentare
  1. Avatar
    Jessica schrieb am 21. Mai 2019 um 13:37

    Das Buch ist so süß. Wir haben es damals für unsere kleine Tochter geschenkt bekommen und dachten erst, was soll denn das? Aber alleine wegen der Bilder hat es ihr so viel Spaß gemacht, dass wir es ihr eine ganze Zeit lang immer und immer wieder vorlesen mussten. Da war es auch das Englische egak. Wir haben es wie du schreibst einfach so übersetzt. Oder sogar mal auf Englisch.

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